Presseinformation
Tierversuchsgegner Saar / Menschen für Tierrechte e. V.
Saarbrücken den 30. 11. 2006
„Schulkameradschaftstreff“ auf „mörderischer Spielwiese“
Mahnwache gegen die Jagd vor dem Linslerhof in Überherrn
Sehr geehrte Damen und Herren,
zur „Ehemaligenjagd“ am Linslerhof auf „Schwarzwild, Rehwild und Fuchs“ - lädt die „Jagdschule Linslerhof“ für den 2. Dez. ein.
Wir wollen zeigen, dass diese "ursprünglichste Form der Landnutzung" (Zitat der Jagdschule) nicht von allen mitgetragen wird.
Trotz Verfassungsrang des Tierschutzes - ist es entsetzlicherweise immer noch möglich, Mitlebewesen, die definitiv und unwiderlegbar das gleiche Lebensinteresse wie wir alle haben - im „vergnüglichen Rahmen“ einer sog. „Ehemaligen-Jagd“, eventmässig abzuknallen.
Gesellschaftliche „Ereignisse“ – gesellige Runden, wie auch immer Menschen zusammenkommen, dürfen keine Tötungen von „Tieren“ als Haupt- oder Nebenanlass haben. Der Umgang mit unseren Mitlebewesen ist ein Spiegel unserer Gesellschaft und gerade bei diesem „Stelldichein“ zeigt sich, welche abnormen Ausrisse immer noch fast stillschweigend hingenommen werden.
Wir schweigen nicht - Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Saar, werden am Samstag den 2. Dez. gegen diese Art von Events – gegen die Jagd generell - eine Mahnwache in drei bis 4 Bereichen vor dem Linslerhof in Überherrn abhalten.
Beginn 8.30 Uhr
Ende ca. 16 Uhr
Bereiche:
- Langwies – Zufahrt gegenüber der Zufahrt Linslerhof
- Industriestraße – Baustellenabsperrung nahe Linslerhof
- Einmündung Industriestraße - auf der Verkehrsinsel
Jagdbefürworter zeigen sich völlig unbeeindruckt von einem gewandeltem Bewusstsein welches Tiere als leidensfähige Lebewesen mit eigenem Lebensrecht anerkennt.
(siehe letzte Emnidumfrage 2004)
Zerrissen innerhalb ihrer eigenen Spezies, wie, wann, mit welchen Argumenten jeweils eine Tierart „geerntet „werden soll, so sind sie sich jederzeit einig, dass ihr blutiges Handwerk unangetastet bleiben muss.
Minimierung der Konkurrenten in Forst und Landwirtschaft - Massentierhaltung im Wald, daraus resultierende Massenabschlachtungen – Drückjagd, Treibjagd, Gesellschaftsjagden - Vernichtung von Jagdkonkurrenten wie: Füchse, Marder, Habicht, Dachs, Marderhunde, Waschbären Krähenvögel etc. - von unseren „Fachleuten in Grün“ - Raubzeug genannt - dass sie zu den „natürlichen Regulatoren“ gehören - ficht unsere „Naturnutzer“ nicht an.
Es gibt keine ethische und ebenso keine ökologische Begründung zur Jagd – in einem naturnahen Wald, gibt es keine Schäden – Tiere stören nicht und ihre sog. Schäden gehören zum Ökosystem, zur natürlichen Waldentwicklung.
Rolf Borkenhagen (Vorsitzender)